{"id":1862,"date":"2013-04-05T13:56:49","date_gmt":"2013-04-05T11:56:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fws-seth.de\/?p=1862"},"modified":"2013-04-05T14:44:43","modified_gmt":"2013-04-05T12:44:43","slug":"lte-vs-glasfaser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fws-seth.de\/?p=1862","title":{"rendered":"LTE vs. Glasfaser"},"content":{"rendered":"<p>Setzt man auf Glasfaserverbindungen, so stehen nahezu grenzenlose Bandbreiten zur Verf\u00fcgung. LTE bietet zwar auf dem Papier M\u00f6glichkeiten Geschwindigkeiten anzubieten, die selbst g\u00e4ngige VDSL-Anschl\u00fcsse \u00fcbertreffen, doch schrumpfen diese Bandbreiten auch recht schnell wieder zusammen. N\u00e4mlich dann, wenn die Teilnehmerzahl steigt. Und das wird nicht mehr lange dauern. Es werden nicht die ortsgebundenen LTE-Nutzer sein, sondern die viel gr\u00f6\u00dfere Anzahl der mobilen LTE-Anwender (Speditionen, Gesch\u00e4ftsleute und ganz sicher jede Menge Smartphone oder Tablet-PC Anwender auf Reisen).<\/p>\n<p>Die jeweiligen Nutzer einer Funkzelle m\u00fcssen sich also die Kapazit\u00e4ten teilen (Shared Medium). Beim Erreichen eines vom Anbieter festgelegten Datentransfervolumens wird dar\u00fcber hinaus die Geschwindigkeit so weit gedrosselt, dass man nur noch einen Bruchteil der Leistung hat. Das Gros der Internetverbindungen wird also weiter per Breitbandkabel realisiert werden m\u00fcssen, da immer wieder Neue Medien wie z.\u00a0B. Smart TV, Online-Videotheken nach h\u00f6herer Bandbreite und Datenvolumen verlangen.<\/p>\n<p>LTE kann als Erg\u00e4nzung, aber nicht als Ersatz f\u00fcr das schnelle Internet aus dem Kabel angesehen werden.\u00a0 Auch mit Blick in die Zukunft ist eine Investition in Glasfaser angeraten, denn LTE bietet immer noch bei Weitem zu wenig f\u00fcr den massiv ansteigenden Bedarf an Bandbreite.<\/p>\n<p>Das kann nur Glasfaser leisten und \u00fcberall dort, wo der Glasfaserausbau m\u00f6glich und wirtschaftlich sinnvoll ist, werden Netzbetreiber eine Netz-Infrastruktur aufbauen. Dies ist vor allen Dingen notwendig, um auch in den kommenden Jahren noch der stetig steigenden Nachfrage Herr zu werden. Die Betreiber von LTE-Funkmasten verabschieden sich aus gutem Grund zunehmend von Richtfunkverbindungen. Sie werden ihre Sender \u00fcber Glasfaserkabel mit den Backbones der gro\u00dfen Anbieter verbinden. Die zuk\u00fcnftigen TV mit Ultra-HD (4K und 8K) werden \u00fcber das zweite in jeden Haushalt verlegte Glasfaserkabel problemlos zu nutzen sein.<\/p>\n<p>Sollte Seth es nicht schaffen das Glasfasernetz zur Realit\u00e4t werden zulassen, wird unser Dorf weiterhin im Dornr\u00f6schenschlaf verweilen.<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">Es werden keine jungen Familien mehr nach Seth kommen.<\/span><\/li>\n<li>Das Sether Gewerbe wird neue Standorte suchen, wenn\u00a0es expandieren m\u00f6chte.<\/li>\n<li>Mit den Nachbargemeinden, die alle \u00fcber schnelles Internet verf\u00fcgen, sind wir nicht mehr\u00a0konkurrenzf\u00e4hig. Dazu kommt, dass wir uns zum Gesp\u00f6tt machen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">Die Gemeinde muss also handeln, indem sie M\u00f6glichkeiten sucht, einen Ausbau doch noch starten zu k\u00f6nnen, wie z.\u00a0B.:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">Ein Lehrrohrsystem in der Gemeinde zu errichten und es dann an z.\u00a0B. UO zu vermieten. Leider ist der F\u00f6rdertopf wieder leer, da die Bewerberfrist Ende Februar 2013 auslief. Die Kosten f\u00fcr unser Dorf w\u00e4ren zumindest am Anfang immens und die Kommunalaufsicht ein gro\u00dfes Hindernis.<\/span><\/li>\n<li>Der Ausbau mit der Telekom (wenn sie \u00fcberhaupt nach 7 Angeboten noch auf Anfragen reagiert) w\u00fcrde uns f\u00fcr die n\u00e4chsten 10-20 Jahre \u00fcber Wasser halten und wir h\u00e4tten eine Glasfaser von der Telekom im Ort.<\/li>\n<li>Mit dem WZV eine Glasfaserinfrastruktur aufbauen. Allerdings werden dort die Preise mit hoher Wahrscheinlichkeit noch teurer sein. Die Vertr\u00e4ge des WZV sehen eine Verlagerung des unternehmerischen Risikos hinsichtlich des demografischen Faktors zu den Gemeinden vor. Das kann irgendwann einmal sehr teuer werden. Es wird f\u00fcr alle teuer. Die Gemeinde m\u00fcsste viel Geld und Risiko auf sich nehmen, was wiederum eine weitere Anhebung der Steuern nach sich zieht und\u00a0den ohnehin schon gro\u00dfen Investitionsstau weiter erh\u00f6ht.<\/li>\n<li>Das Angebot der Deutschen Glasfaser beinhaltet ein Komplettangebot zu einem \u00fcberschaubaren Preis. Es ist mittlerweile die schnellste M\u00f6glichkeit, Seth in der Kommunikation und den Multimediadiensten weit nach vorne zu bringen. Die Gemeinde muss sich in keiner Form an der Finanzierung beteiligen. Die Nutzer werden die Investition \u00fcber die Geb\u00fchren zahlen.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Setzt man auf Glasfaserverbindungen, so stehen nahezu grenzenlose Bandbreiten zur Verf\u00fcgung. LTE bietet zwar auf dem Papier M\u00f6glichkeiten Geschwindigkeiten anzubieten, die selbst g\u00e4ngige VDSL-Anschl\u00fcsse \u00fcbertreffen, doch schrumpfen diese Bandbreiten auch recht schnell wieder zusammen. N\u00e4mlich dann, wenn die Teilnehmerzahl steigt. Und das wird nicht mehr lange dauern. 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