Hervorgehobener Beitrag

FWS – Freie Wählergemeinschaft Seth

Die FWS Seth ist ein freiwilliger Zusammenschluss von zurzeit 65 (Stand Januar 2016) engagierten Setherinnen und Sethern, die sich aktiv an der Gestaltung der Kommunalpolitik beteiligen. Wir treffen unsere Entscheidungen ohne parteipolitischen Hintergrund, nur in der Sache.

Der ständige Austausch mit der Sether Bevölkerung ist Grundlage unserer ehrenamtlichen Arbeit, stärkt uns bei der Ausübung unseres ehrenamtlichen Engagements. Parteipolitische Ränkespiele und Taktieren lehnen wir ab.

Grundgedanken für unsere politische Arbeit haben wir in nachfolgenden Leitlinien zusammen gefasst:

  • Der Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität für die Sether Bevölkerung unter Berücksichtigung sozialer Belange und wirtschaftlicher Möglichkeiten ist oberstes Ziel der FWS Politik. Dabei spielt das Einbinden und Fördern ehrenamtlicher Arbeit eine große Rolle.
  • Die FWS Seth setzt sich für ein aktives Miteinander der Generationen ein. Gerade mit Blick auf den demographischen Wandel müssen politische Entscheidungen die Interessen aller Bevölkerungsgruppen berücksichtigen.
  • Die FWS Seth spricht sich für eine solide Finanzpolitik aus, um dadurch die weitere wirtschaftliche Entwicklung intensiv zu unterstützen. Im Hinblick auf zukünftige Investitionen und Aufgaben, die uns von Bund und Land übertragen werden, fordern wir eine ausreichende finanzielle Ausstattung.
  • Die FWS Seth spricht sich für das aktive Einbinden der Sether Bevölkerung in Entscheidungsprozesse aus.
  • Die FWS Seth ist offen für eine sachliche Zusammenarbeit mit allen Parteien. Die Sacharbeit wird in den Vordergrund gestellt. Politische Entscheidungen werden unabhängig von parteipolitischen Vorgaben auf Landes- und Bundesebene getroffen.

Ihre FWS

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Lebendiger Adventskalender 2016

Lebendiger Adventskalender 2016

Alle Jahre wieder…..:-)

Auch in diesem Jahr möchten wir mit Ihnen die Adventszeit LEBENDIGER gestalten und laden hiermit herzlich zum Mitmachen beim „Lebendigen Adventskalender 2016“ ein. Unter freiem Himmel wollen wir wieder mit Ihnen die Adventszeit gemeinsam begehen und die Adventstage intensiver erleben.

Folgendes wird über den „Lebendigen Adventskalender“ berichtet:

Der Brauch des „Lebendigen Adventskalenders“ ist noch recht jung und man kann auch nicht genau sagen wo er seinen Ursprung hatte. Der Ablauf ist unabhängig von der Gemeinde jedoch oft der gleiche. Jeden Tag öffnet sich an unterschiedlichen Orten in einer Gemeinde ein geschmücktes Fenster oder eine geschmückte Tür. Dabei trifft man andere Menschen und hält bei einem Lied oder einer Geschichte gemeinsam inne und freut sich auf den Heiligabend.

Adventsfenster sind Boten, die nach draußen leuchten.

Am 24. Dezember kann man dann an den geschmückten Fenstern/Türen entlang durch die Gemeinde wandern und sich daran erfreuen.

Wie in den Jahren zuvor finden die Veranstaltungen immer im Freien vor dem Haus der jeweiligen Gastgeber statt. Als Gastgeber schmücken Sie bitte ein von außen gut sichtbares Fenster oder eine Tür mit der Zahl des jeweiligen Tages und gestalten ein kleines Programm wie z.B. das Vorlesen einer Adventsgeschichte oder das gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern. Die beleuchtete Tageszahl soll anzeigen, dass die Zeit bis zum Heiligabend fortschreitet.

In diesem Jahr findet der „Lebendige Adventskalender“ im Zeitraum

vom 01. bis zum 23. Dezember jeweils um 19 Uhr statt.

 Vielleicht waren Sie in den Vorjahren schon bei einer unserer „Fenster-Öffnungen“ dabei oder sind durch Erzählungen aus Ihrem Bekanntenkreis neugierig geworden. Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben und selbst ein „lebendiges Adventsfenster“ zusammen mit Nachbarn, Freunden oder auch unbekannten Gesichtern öffnen möchten dann

nehmen wir Terminwünsche ab sofort gerne persönlich

oder telefonisch unter Tel.346 entgegen.

Natürlich beantworten wir Ihnen auch gern evtl. Fragen zum Ablauf oder zur weiteren Organisation. 

Familie Arne Finnern

Alles in Ordnung im Schulverband?

Wenn man nicht so genau hinschaut, könnte man das glauben. Der Schulverband ist mittlerweile Träger von drei Schulstandorten im Amtsbereich Itzstedt. Für das Jahr 2016 wurden zwei größere Bauvorhaben angeschoben. Eins findet auch in unserer Gemeinde statt und wird die Qualität an der Grundschule Seth erheblich steigern. Die Bauarbeiten für eine Mensa werden bald abgeschlossen sein. Die Versorgung der Schulkinder in Seth mit frisch gekochtem Essen aus der Schulküche in Nahe ist schon vor einiger Zeit angelaufen und hat zu einer kräftigen Erhöhung der Buchungen von Mittagessen geführt.
Die Sportstätten der Schulen wurden ordentlich saniert und energiesparende LED – Beleuchtung eingebaut. Die Kosten dafür waren nicht unerheblich, werden sich aber rechnen.
Beim Thema Information und Transparenz für Bürger, Bedienstete und Mandatsträger kann man aus Sicht unseres Vertreters im Schulverband, Gemeindevertreter Wolfgang Gurschke, nicht zufrieden sein. Häufig wird die Gerüchteküche viel zu behäbig aufgeklart. Als der Schulstandort Seth zum wiederholten Male nach entsprechenden Anfragen von Eltern in der Verbandsversammlung wohlwollend diskutiert wurde bedurfte es schon einen Initiativantrag unseres Vertreters, um ein einstimmiges Votum für alle bestehenden Schulstandorte im Amt Itzstedt zu bekommen. Protokolle von Schulkonferenzen oder einem Schulentwicklungskongress stehen nicht uneingeschränkt zur Verfügung. Wir von der FWS gehen davon aus, dass die Einführung eines Rats-Informationssystems auch für den Schulverband und seine Schulen von großem Vorteil sein wird.
Sehr unglücklich gelaufen ist der Versuch eine Oberstufe an der Gemeinschaftsschule im Amtsbereich Itzstedt einzurichten. Der Bürgermeister der Gemeinde Nahe hatte einen entsprechenden Antrag im Schulverband gestellt. Dieser Antrag konnte leider bei 7 x ja und 7 x nein keine Zustimmung finden. Das Problem ist, das der Antrag detaillierte Prüfungen vor dem Beschluss zur Einrichtung einer Oberstufe vorgab. Wenn man bedenkt, dass laut Umfragen in den Schulen Elternwille kurz und knapp vom Tisch gewischt wurde, kann man nicht zufrieden sein.
Die Gründe gegen eine Oberstufe erschöpften sich im Risiko der Kosten, der sinkenden Schülerzahlen und der angeblichen Hinderung, ein Kind dann noch zu einem Gymnasium schicken zu können. Es wurden im Schulverband aber keine Kosten für eine Oberstufe berechnet. Es wurden auch keine umliegenden Schulen für die Teilhabe an einer Oberstufe geworben, um die notwendigen Schülerzahlen zu erhöhen. Es konnte im Nachgang kein Gymnasium als Kooperationspartner für die Gemeinschaftsschule gewonnen werden, wohl aber zwei Berufsbildende Schulen mit Oberstufe.
Was bleibt sind die seit Jahrzehnten langen Busfahrten unserer Kinder zu den weiterführenden Schulen und die nicht unerheblichen Kosten die eine Beschulung an auswärtigen Schulen verursacht. Ein Schüler bzw. eine Schülerin kostet an einer auswärtigen Schule bis zur 10. Klasse ca. 20000 €. Wenn man jetzt mit der Zahl der auswärtig beschulten Kinder hochrechnet, kommt locker ein siebenstelliger Betrag heraus, der auch im eigenen Hause gut angelegt wäre.
Die Anmeldungen zur Gemeinschaftsschule sind seit 2015 ziemlich eingebrochen. Woran das bloß liegt? Am unzureichenden Busverkehr für die Schüler innerhalb der Gemeinschaftsschule wahrscheinlich nicht.

 

Wie läuft es im Amtsausschuss des Amtes Itzstedt?

Aus Sicht der FWS, vertreten durch Gemeindevertreter Wolfgang Gurschke, gibt es an der Arbeit des politischen Führungsgremiums im Amt Itzstedt nichts Wesentliches zu bemängeln. Kleine Meinungsverschiedenheiten und das eine oder andere Missverständnis gehören auch für die Menschen in diesem Ausschuss zum Leben und wurden bisher immer mit Anstand und Augenmaß ausgeräumt.
Die Belange der Bürger kamen allerdings in Sachen Information und Transparenz bisher eindeutig zu kurz. Damit sich Bürger und Mandatsträger in naher Zukunft nicht mehr unnötig „fetzen“, hatten die Wählergemeinschaften gemeinsam mit den Sozialdemokraten Wolfgang Gurschke beauftragt, einen Antrag auf Einführung eines Rats-Informationssystems (RIS) für den Amtsbereich Itzstedt im Amtsausschuss zu stellen. Dieser Antrag wurde am 04.02.2016 einstimmig im Amtsausschuss beschlossen und zur Bearbeitung an den Zentralausschuss verwiesen. Dort wurde nun das für die Gemeinden und das Amt Itzstedt passende System ermittelt und dem Amtsausschuss vorgeschlagen. Am 21.07.2016 stimmte der Amtsausschuss ohne Gegenstimme für die Einführung eines Rats-Informationssystems.
Bürger und Mandatsträger können über ein RIS online Zugriff auf alle Daten der kommunalen Selbstverwaltung bekommen. Dazu zählen im Besonderen Einladungen mit Tagesordnungen, Sitzungsvorlagen und die späteren Protokolle. Für Bürger gibt es nur eine Einschränkung bei nicht für die Öffentlichkeit zugelassenen Angelegenheiten. Ebenso können ortsfremde Mandatsträger auch nicht auf Inhalte zugreifen, die nicht für sie bestimmt sind. In der Praxis wird das Herunterladen eines gesamten öffentlichen Sitzungskomplexes für jedermann möglich sein.
Beispiel für die Nutzung eines RIS:
http://www.kaltenkirchen-land.de/seite/156495/sitzungskalender.html
Den größten Raum in der Ausschussarbeit nimmt unbestritten die Flüchtlingsproblematik ein. Im Amtsausschuss ziehen hier alle Mandatsträger und auch die Mitarbeiter des Amtes an einem Strang. Man kann davon ausgehen, dass bis zum Jahresende 2016 die erforderlichen Neu- oder Umbauten abgeschlossen werden.
Bei dieser Gelegenheit: Unsere Gemeinde hat bisher deutlich mehr Flüchtlinge aufgenommen, als sie verpflichtet ist. Ein privater ehrenamtlicher Flüchtlingshelferkreis leistet seit Monaten hervorragende Arbeit. Wir stehen mit unseren Möglichkeiten voll dahinter.