Entscheidung über schnelles Internet wieder vertagt

Das Thema schnelle Internetanbindung Seth zieht sich weiter hin. Auch am gestrigen Abend gab es keine Entscheidung seitens der Gemeindevertretung zu diesem Thema.

Während die einen das Votum der Umfrage als überwältigende Mehrheit werteten, sehen wir das Ergebnis nicht als eindeutig an. Es haben sich gerade mal 32% (267 Stimmen) aller Haushalte (850) beteiligt. Es entfielen 19% (165) auf das WZV Netz und 11% (97) auf eine VDSL Lösung.

Eindeutig sieht anders aus. Und selbst ein Ergebnis von 55% für den WZV würde uns nicht weiter bringen.

Dadurch, dass sich nur 32% der Haushalte an der Umfrage beteiligt haben, gehen wir davon aus, dass eine 60% Anschlussquote in Seth nicht zu realisieren ist. Daran ändert auch der Versuch einiger Gemeindevertreter nichts, ähnlich der Forschungsgruppe Wahlen, eine Hochrechnung zu wagen. Es muss doch langsam bekannt sein, dass es in der Gruppe der Nichtwähler jede Menge Enttäuschte, Verweigerer und Uninteressierte gibt.

Damit man nicht wieder ein Jahr verliert im Rennen um VDSL, haben wir uns als FWS Fraktion einstimmig dazu entschlossen, für VDSL einzutreten. Diese Haltung wird nicht von allen in der Gemeindevertretung geteilt.

Auf Antrag des CDU Vertreters Jan Kemmerich wird nun die Telekom zu einem erneuten Sondierungsgespräch eingeladen um die noch offenen Punkte zu klären. Auch soll noch mal der WZV gehört werden, in wie weit sich deren Aussagen von der Veranstaltung im Friesenhof relativiert haben. Im Raum steht ja immer noch die Aussage des WZV erst die Gemeinden Nahe, Itzstedt zu erschließen und dann Seth. In den Gemeinden Nahe und Itzstedt gibt es allerdings noch kein Votum der Gemeindevertretung für den WZV. Für Seth bedeutet das wiederum schlicht und einfach Stillstand.

Mit einer Ausschreibung für den Ausbau des in Seth vorhandenen Netzes auf VDSL 2, hätten wir alles selbst in der Hand, vor allem die zukünftigen Kosten unserer Breitbandanbindung.

Abstimmungsergebnis:

Anzahl in Prozent
Haushalte in Seth 850 100,00%
Abgegebene Stimmen 267 31,40%
WZV 165 19,40%
VDSL 97 11,40%
ungültige Stimmen 5 0,60%

Kinderhort kommt an die Schule

Die Gemeindevertretung hat auf der gestrigen Sitzung beschlossen, dass eine Schulkinderbetreuung an die Schule kommen soll. Diese wird von unserem Kindergarten Räuberhöhle e.V. übernommen.

Die Aussagen, seitens des Bürgermeisters, über die auf Seth zukommenden Kosten, wurden nur sehr oberflächlich behandelt und nicht ausreichend beantwortet.

Wir von der FWS Fraktion hoffen nicht, dass da wieder ein Fass ohne Boden auf Seth zukommt.

Da wir bereits für 2012 in unserem Haushaltsplan einen Fehlbetrag von 60.000 EUR ausweisen.

Schackendorf geht mit der Telekom

Die Kollegen in Schackendorf sind schon ein Schritt weiter, die Gemeindevertretung hat den Ausbau mit der Telekom beschlossen.

Es wird berichtet das die Telekom den Ausbau innerhalb eines Jahres realisieren wird. Wir von der FWS wollen mal nicht hoffen, dass in einem Jahr in Seth immer noch diskutiert wird.

Die Sitzung der GV am 19.3. um 20.00h im Friesenhof wird Klarheit darüber bringen.

Bericht aus der Segeberger Zeitung vom 15.3.2012

Bericht Lübecker Nachrichten vom 15.3.2012

Hort an die Schule?

Am Montag den 19.3., auf der Sitzung der Gemeindevertretung, wird unter anderem auch über das Thema Hort an der Grundschule Seth beraten.

Durch die von Bundes-, und Landespolitik beschlossenen Vorgaben zur Betreuung von Kindern, sind wir als Gemeinde gezwungen, den Hort vom Kindergarten zu trennen und an der Grundschule zu platzieren.

Dadurch werden Ressourcen frei beim Kindergarten, die wiederum anderweitig genutzt werden können.

Da den Eltern das Recht, seitens des Gesetzgebers, auf einen Platz für ihr Kind in einer Gemeindlichen Einrichtung zusteht, stehen viele Gemeinden mit dem Rücken an der Wand, so auch die Gemeinde Seth.

Die für Seth anfallenden Kosten, können nur zum Teil wieder über die Beteiligung der Eltern hereingeholt werden.

Auf wie viel Euro sich die zusätzlichen Kosten für die Hortbetreuung belaufen, konnte noch nicht ermittelt werden.

Die FWS fordert dieses zur Sitzung am Montag ein.

Wir können nicht über etwas entscheiden, bei dem wir noch nicht absehen können, was es der Gemeinde Kosten wird.