Archiv der Kategorie: Seth

Kleine Bürgerversammlung Im weißen Moor

Auf der Gemeindevertretersitzung vom 24.06.2013 teilte die Bürgermeisterin den Anlass des nicht öffentlichen Sitzungsteils in groben Zügen mit. Die Gemeindevertreter befassten sich mit dem Thema Straßen- und Wegeausbau. Es ergab sich eine zeitliche Dringlichkeit für die Anwohner der Straße Im weißen Moor. Die Bürgermeisterin lud alle Bewohner der genannten Straße schriftlich schon zum 27.06.2013, 18.00 Uhr, zu einer Bürgerversammlung unter freiem Himmel ein.

Die Versammlung wurde von Anwohnern, wählbaren Bürgern und Gemeindevertretern gut besucht. Vor Ort warteten Vertreter der Baufirma Pohl und Bedienstete des Amtes Itzstedt als Ansprechpartner. Die Bürgermeisterin erläuterte den Anwesenden die Möglichkeit, im Rahmen des Glasfasernetzausbaus gleich den gesamten Gehweg neu auszubauen. Der Vorteil würde in der Kostenersparnis gegenüber einem späteren Komplettausbau liegen, weil die UONet GmbH und die betroffenen Grund- und Hauseigentümer jeweils die Hälfte des Ausbaus zu zahlen hätten. Es ist zurzeit nicht bekannt, wie hoch der Preis für den Ausbau genau sein wird.

Fest steht, dass die UONet GmbH der Auftraggeber für die Straßenbauarbeiten ist. Es ist vorgesehen, dass nach dem Verlegen der Glasfaserkabel der betroffene Straßenteil kostenlos für Gemeinde und Anlieger wieder hergerichtet wird. Bei einem asphaltierten Gehweg von 1,40 m Breite wären dies 70 cm. Die verbleibenden 70 cm könnten nun recht schäbig aussehen oder sogar nicht mehr die erforderliche Verkehrssicherheit bieten. Ein zeitnaher Komplettausbau wäre die Folge. So gesehen scheint eine Kooperation beim Straßenbau sinnvoll.

Den Anwohnern der Straße Im weißen Moor wird nun ein Gehwegausbau in voller Breite mit Betonverbundsteinen angeboten. Diese Wegebefestigung ist deutlich günstiger als ein asphaltierter Gehweg. Die Gemeinde würde die Kosten für den halben Gehweg vorfinanzieren und gemäß Ausbausatzung die Anwohner mit bis zu 90 % beteiligen. Im Rahmen des Glasfasernetzausbaus soll in mehreren Straßen so verfahren werden. In der Regel wird nur eine Gehwegseite von den Baumaßnahmen betroffen sein.

Für die FWS ist klar, dass in Seth etliche Gehwege und Straßen erneuert oder wieder hergerichtet werden müssen. Unklar ist, ob die Gemeinde bei ihrer momentanen Finanzlage überhaupt eine größere Anzahl an Straßenbaumaßnahmen in relativ kurzer Zeit vorfinanzieren darf und wer wirklich einen Vorteil bei den Kosten hat. Die Gemeinde ist nicht der Auftraggeber der Baumaßnahmen und es wird deshalb keinen Wettbewerb durch Ausschreibungen geben.

Wir empfehlen allen Betroffenen und Interessierten, sich über den nachfolgenden LINK die Straßenbaubeitragssatzung der Gemeinde Seth vom 12.12.2011 herunterzuladen oder online anzuschauen.

http://www.amt-itzstedt.eu/satzungenView.php?id=96

Glasfaser für Seth

Die Deutsche Glasfaser hat heute offiziell alle Fraktionen der Gemeindevertretung Seth davon in Kenntnis gesetzt, dass sie die Gemeinde bis Ende 2013 an ihr Glasfasernetz anschließen will.

Dieses soll nun den Bürgern der Gemeinde Seth am 20. 3. 2013 auf einer Bürgerversammlung bekannt gegeben werden.

Für Seth geht ein langer und schmerzhafter Weg zu Ende. Denn damit hatte keiner wirklich mehr gerechnet, nachdem Sacoin uns mitteilte, dass sie keine Finanzierung für Seth auf die Beine gestellt bekommt und bekannt wurde, dass die Firma einen Insolvenzantrag stellen musste.

Da die Gemeindevertretung, insbesondere die beiden Fraktionen von CDU und SPD im vergangenen Jahr auf ein WZV-Netz setzten, ist es nun umso erfreulicher das sie daran anscheinend nicht mehr festhalten.

Das vormals geplante Unser Ortsnetz wird es auch nicht geben, da die Firma den Ausbau aus eigener Tasche trägt.

Nun sind wir Sether Bürger gefragt, denn für den Startschuss benötigen wir eine 60 %ige Anschlussquote, aber das sollten wir nach den Jahren der Entbehrung hinbekommen.

Storjohann ist neue Bürgermeisterin von Seth

Nach drei Wahlgängen steht die neue Bürgermeisterin für Seth fest, Maren Storjohann CDU.

Da keiner der Kandidaten für den Posten des Bürgermeisters auf Anhieb eine absolute Mehrheit erhielt, wurde im dritten Wahlgang Maren Storjohann mit einfacher Mehrheit zur Bürgermeisterin von Seth gewählt. Die Ergebnisse der Wahl waren je Wahlgang: 6 Stimmen für Maren Storjohann und 5 Stimmen für Arno Nolte, sowie eine Enthaltung.

Im Interesse für Seth, wünscht die FWS Maren Storjohann gutes Gelingen in den verbleibenden 4 Monaten ihrer kurzen Amtszeit.

Nachdem die CDU Fraktion und insbesondere Maren Storjohann ihren eigenen Bürgermeister zum Rücktritt drängten, nachzulesen in diversen Berichten der Segeberger Zeitung und den Lübecker Nachrichten, wird nun alles besser in der CDU. Das ist die Hoffnung der CDU!

Der FWS Fraktion erschließt sich allerdings nicht der Sinn hinter dem ganzen Vorhaben?

  • Bürgermeister Bonus beim Wahlkampf 2013?
  • Berliner Verhältnisse?
  • Plötzliche Zuschüsse für Seth? Jetzt wo alles in einer Hand ist?
  • Frauen Power, zusätzlich mit Frau Gätcke, für die CDU Quote im Land? Durfte deswegen Matthias Jessen nicht seinen Platz in der GV einnehmen?

Die Entscheidung, so kurz vor der Wahl einen neuen Bürgermeister zu wählen und dadurch auch noch einmal alle Ausschüsse neu zu besetzen, ist schlicht und ergreifend eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der CDU. Dieses Vorgehen wirkt sich allerdings nicht positiv auf die Zahlen der Arbeitsagentur aus.

Wir von der FWS hätten mit der Besetzung des stellvertretenden Bürgermeisters bis zur Wahl leben können. Dann können Sie lieber Leser entscheiden, wer die Geschicke in Seth lenken soll.

Als die FWS 2011 forderte, den Bürgermeister für sein Handeln zur Rechenschaft zu ziehen, hieß es aus allen Fraktionen und speziell aus der SPD „mit uns gibt es kein Königsmord“.

Es wundert uns von der FWS nicht, dass die Mitglieder die SPD verlassen und zur FWS wechseln. Wir konnten auf jeden Fall zwei erfahrene Ex-SPDler, Herbert Maas und Wolfgang Gurschke, davon überzeugen für die FWS als Direktkandidat zu kandidieren.

Herbert Maas Herbert Maas Wolfgang Gurschke Wolfgang Gurschke

Dass die SPD, und ganz besonders ihr parteiloser Sprecher Reiner Pump, immer noch einen so tief sitzenden Groll gegen die FWS hegt, weil sie Lothar Dehnert 2008 nicht mehr zum Bürgermeister machen wollte, beweist sich hier wieder einmal eindrucksvoll. Dass Reiner Pump keine Möglichkeit auslässt, gegen die Mitglieder der FWS Fraktion zu wettern, beweist er ständig in den Sitzungen der Gemeindevertretung.

Da bestätigt sich doch der Spruch: Der Feind meines Feindes ist mein Freund

Eine konstruktive Zusammenarbeit wird es so mit Sicherheit in der Zukunft nicht geben. Dies ist von SPD und CDU wohl auch nicht gewollt!

Ihre FWS Fraktion